Stammzellen Therapie

Erblich bedingter Haarausfall – was tun?

Das kennen wir alle: Haare auf dem Kopfkissen, im Waschbecken oder in der Haarbürste. Rund 20 bis 150 Stück verliert jeder Mensch täglich. Gemessen an einer der durchschnittlichen Haarmenge von über 150.000 Haaren, die ein Mensch durchschnittlich aufweist, ist es auch nicht weiter schlimm. Das ist ein natürliches Prozess und kein Grund zur Sorge. Da die Wurzeln bei diesem natürlichen Haarausfall intakt bleiben, wachsen neue Haare schnell nach. Allerdings leiden viele Menschen unter übermäßigem Haarausfall.

Der häufigste Grund des Haarausfalls ist Anämie sowie Eisenmangel.  Bei Männern ist die genetische Veranlagung. Weitere häufige Gründe sind hormonell bedingte und schwere Erkrankungen des Autoimmunsystems. Bei Frauen können besonders während der Schwangerschaft, nach der Geburt des Kindes, beim Wechsel der hormonellen Verhütung (z.B. Antibabypille) oder in den Wechseljahren die Haare vermehrt ausfallen. Bei androgenetischer Alopezie, also dem erblich bedingten Haarausfall, gibt es mit dem Stammzell-Verfahren einen neuen Lösungsansatz.

Wie helfen Stammzellen bei einer Haarausfall-Therapie?

Die Stammzellentherapie ist eine der modernsten und innovativsten Einsätze, die zur regenerativen Behandlung von Haarausfall entwickelt wurde. Dabei wird die Neubildung von Zellen gefördert und die Nährstoffversorgung der Kopfhaut angeregt. Die wirkenden Wachstumsfaktoren, die den Prozess in Bewegung bringen, werden für die Stammzellentherapie aus dem Gewebe der Patienten entnommen.

Ziel der Behandlung ist es, die regenerativen und vitalisierenden Eigenschaften der in der entnommenen Gewebeprobe enthaltenen Wachstumsfaktoren zu nutzen. Die Behandlung ist schmerzarm und mit geringen Risiken verbunden, außerdem werden keine chemischen Zusatzstoffe verwendet.

Die Behandlung

Mittels einer Stanze wird 3 Gewebeproben hinter dem Ohren vom Patienten entnommen. Diese Entnahme erfolgt unter örtlicher Betäubung. Das so gewonnene Fettgewebe wird anschließend durch ein spezielles Verfahren zu einer Zellemulsion mit Fett-Stammzellen aufbereitet. Das stammzellenenthaltene Substanz wird schließlich in die von Haarausfall betroffene Kopfhaut injiziert.

Wie helfen Wachstumsfaktoren aus Stammzellen gegen Haarausfall?

  

Es wird dem androgenetischen Verlust von Haaren entgegengewirkt.  Die Haarfollikel werden gestärkt und vitalisiert, sodass sie schließlich wieder in der Lage sind, erneut dicke und kräftige Haare zu produzieren.

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung

Für ein erfolgreiches Ergebnis sollten die Haarfollikel vorhanden sein. Frauen mit dem Wunsch nach einer wieder volleren Haarpracht oder auch Männer, die eine Glatzenbildung vermeiden wollen, profitieren davon.


Für weitere Informationen können Sie gerne einen Beratungstermin mit der Fachärztin Krstin Madri vereinbaren.

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