Hyaluronsäure

Das Wundermittel Hyaluron

Hyaluronsäure wird in unserem Körper produziert und ist für das Volumen und die natürliche Elastizität der Haut verantwortlich. Der körpereigene Stoff befindet sich zwischen den Zellen der Haut, in den Gelenken und im Gewebe.  Hyaluronsäure bindet das Wasser in der Epidermis und macht somit die Gesichtshaut straffer und glatter. Nur 1 Gramm Hyaluronsäure sorgt dafür, dass im Körper bis zu 6 Liter Wasser gespeichert werden können. Außerdem regt Hyaluronsäure die Neubildung von Kollagen an, welches wiederum die Stützkraft der Hautzellen gewährleistet. Sind die Hautzellen nicht ausreichend stark, können sie auch nicht in vollem Maße das Wasser halten. Somit ist die Kooperation beider Substanzen entscheidend.

In ausreichender Menge lässt Hyaluronsäure das Gewebe jung und straff aussehen. Bedauerlicherweise bauen unsere eigenen Enzyme Hyaluron selbständig ab – und das bereits ab dem 25. Lebensjahr.

Natürliche Prozesse der Alterung im Gesicht und Dekolleté

Die Hautalterung ist ganz natürlicher Prozess und geschieht primär durch Abbau von Hyaluron und Kollagen im Körper, durch Sonneneinwirkung und nicht zuletzt auch durch unsere Mimik. Der Mangel an Kollagen zeigt sich in der fehlenden Stützkraft der Haut. Beim Abbau von Hyaluron verliert die Haut an Feuchtigkeit und somit auch das Volumen in den Zellen. Auf diese Weise wird die Haut schlaff und wirkt müde. Verstärkt wird der Prozess durch den Verlust der Fettpolster in bestimmten Gesichtsregionen.  Besonders betroffen sind die sogenannten Fettkompartimente im Mittelgesicht. Mit der Rückbildung dieser wichtigen Fettpolster verliert das Gesicht die straffen Konturen und das Gesamtbild erscheint „ermüdet“. Das Absacken der Haut führt zur Ausprägung tiefer Falten an Stellen, an denen die Wangenhaut am Knochen verankert ist – so zum Beispiel im Bereich der Tränenrinnen, Nasolabialfalten und Marionettenfalten.

Hyaluron-Unterspritzung ist die Lösung

Um die Hautalterung aufzuhalten und die tiefen Falten oder Narben optisch zu verbessern empfiehlt Ihnen unsere Fachärztin Krstin Madri, eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure vorzunehmen.

Besonders im Bereich des mittleren und unteren Gesichtsdrittels bietet Hyaluronsäure ein großes Behandlungsspektrum:

  • Auffüllung der Tränenrinnen (Augenringe)
  • Unterspritzung der Nasolabialfalte
  • Konturierung der Wangenpartie
  • Auffüllung der Oberlippenfältchen (Raucherfältchen)
  • Auffüllung der Mundwinkelfalten (Marionettenfalten)
  • Aufpolsterung der Kinngrube
  • Straffung der oberen Halspartie und des Dekolletés

Was bewirkt die Behandlung mit Hyaluron

Die Wirkung ist einfach: Der Hyaluronsäure-Filler wird direkt unter die Falte oder in den erschlafften Gesichtsbereich gespritzt. Die Falte wird angehoben und das fehlende Volumen durch die Substanzen wiederhergestellt.  Das Hyaluron polstert die Haut optisch auf, indem es die Wasserversorgung zwischen den Zellen anregt. Die beigesetzten Vitamine stellen das Kollagen her – das Stützgerüst der Haut. Denn nur gut gestütztes Gewebe kann Wasser „halten“ und somit prall und frisch wirken.  Die verlorenen Fettpolster werden so wieder aufgefüllt.

Wann ist der Effekt mit dem Hyaluron-Filler sichtbar?

Nach einer Behandlung mit Hyaluronsäure ist das vorläufige Ergebnis sofort sichtbar. Sie werden den Unterschied sofort merken. Der volle Effekt setzt aber erst nach 1 bis 2 Wochen ein, wenn die Hyaluronsäure vermehrt das Wasser gebunden und gespeichert hat. In der Regel hält der Effekt zwischen 6 Monaten und 1,5 Jahren an.

Der Effekt der Hyaluronsäure ist individuell und hängt von vielen Faktoren wie dem Behandlungsareal, dem Vernetzungsgrad der Hyaluronsäure, der genetischen Veranlagung, der individuellen Gesichtsmimik sowie Umwelteinflüssen ab.

Wann dürfen die Injektionen mit Hyaluron nicht eingesetzt werden

  • Bei Allergien gegen die Inhaltsstoffe
  • Bei Hautinfektionen im Behandlungsareal
  • In der Schwangerschaft

Nicht empfohlen:

  • Bei der Einnahme von blutgerinnungshemmenden Medikamenten, wie beispielsweise Acetylsalicylsäure (ASS®, Aspirin®), Marcumar® oder Plavix®, da sie das Risiko von Nachblutungen und Blutergüssen erhöhen
  • Bei Gerinnungsstörungen, die ebenfalls das Risiko von Nachblutungen und Blutergüssen erhöhen
  • Bei leichten Entzündungen (z. B. Akne) im Behandlungsareal

Was muss ich nach der Behandlung beachten

  • Kein Sport innerhalb der nächsten 24 Stunden
  • Keine Sauna oder Solarium (Infektionsprophylaxe)

Für weitere Informationen können Sie gerne einen Beratungstermin mit der Fachärztin Krstin Madri vereinbaren.

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Für weitere Informationen können Sie gerne einen Beratungstermin mit der Fachärztin Krstin Madri vereinbaren.