Xanthelasma und vergrößerte Talgdrüsen

Entfernung von Talg und Fetteinlagerungen: hypertrophe Talgdrüsen und Xanthelasmen

Xanthelasmen sind weißliche bis hellgelbe Fettablagerungen an den Augenlidern, die entweder flach oder erhaben sind. Sie treten meist am inneren Augenwinkel im Nasenwurzelbereich auf und sind oft symmetrisch angeordnet. Grundsätzlich sind sie harmlos und meist nur ästhetisch störend.

Oft geht das Auftreten von Xanthelasmen mit einem erhöhten Cholesterinwert im Blut einher. Jedoch können sie sehr wohl einen Hinweis auf eine weitere bestehende Erkrankung geben, wie beispielsweise Diabetes Mellitus. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt gründlich untersuchen, falls Sie diese Indikationen nicht ausschließen können.

Wie wird Xanthelasma behandelt?

Wir behandeln Xanthelasmen durch eine Anwendung mit einem CO2-Laser. Hierbei werden die besten Ergebnisse erzielt. C02-Laser sind in der Medizin ein bewährtes Mittel zum Schneiden und Abtragen von Gewebe. Bei der Behandlung von Xanthelasmen werden durch kurze Laserimpulse die obersten Hautschichten abgetragen und die abgelagerte Fettschicht entfernt.

Durch die moderne medizinische Lasertechnik können vergrößerte Talgdrüsen, wie auch eingelagerte Fettgewebe im Bereich der Augen, leicht entfernt werden. Das energiereiche Licht des CO2-Lasers durchdringt die Haut. Die Hautoberfläche absorbiert das Licht und es wird innerhalb von Sekunden in Wärme umgewandelt. Die sehr kurze Einwirkzeit ermöglicht es, die oberflächlichen Schichten zu entfernen, ohne die Haut wesentlich zu beeinträchtigen.

Laserbehandlung bei vergrößerten Talgdrüsen

Auch vergrößerte Talgdrüsen werden erfolgreich mit der Laser-Therapie behandelt. Hypertrophe, vergrößerte Talgdrüsen können mit der Co2-Laserbehandlung «eingeschmolzen» werden, sie bilden sich anschließend zurück.

Die Behandlung

Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie.

Die Vorteile der Laserbehandlung bei Xanthelasmen und Talgdrüsen

Durch den Laser kann der Arzt die betroffene Region örtlich begrenzen und zielgenau arbeiten. Somit besitzt diese Methode die geringsten Nebenwirkungen. Alternativ wurde in vergangenen Zeiten die Behandlung operativ mittels eines Skalpells durchgeführt.  Die Nachteile dabei: die Xanthelasmen konnten nicht so präzise entfernt werden. Außerdem war eine Narbenbildung bei dieser Art von Behandlung keine Seltenheit. Dagegen wird beim Laser das umliegende gesunde Gewebe kaum verletzt und das Risiko einer Vollnarkose fällt weg. Die bei dem Laser-Einsatz entstehenden Krusten lösen sich innerhalb von 7 bis 10 Tagen auf.

Pflege nach der Laser-Behandlung

  • 4 -6 Wochen keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Eine individuelle nachbehandelnde Pflege unterstützt die Wirkung
  • 4 Wochen lang keine Saunabesuche


Für weitere Informationen können Sie gerne einen Beratungstermin mit der Fachärztin Krstin Madri vereinbaren.

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